Straßenausbau in Hirschwald

| Hans Babl | Mittelbayerische Zeitung

„Was lange währt, wird endlich gut.“ Dieses Sprichwort gilt auch für die Ortschaft Hirschwald und den Ausbau der Ortsstraßen. Jahrelang wurde diskutiert und beraten, mit Bürgern gesprochen und verhandelt, wann der Ortsstraßenausbau und in welcher Form er erfolgen soll. Viele Jahre hatten die Bürger ihre Not und Plage mit Staub, Schlamm und unendlich vielen Schlaglöchern.

Nun hat die Misere bald ein Ende, denn am 12. Februar diesen Jahres beschloss der Gemeinderat - nachdem der Kanal und die Abwasseranlage schon vor Jahren gebaut worden war – auch den Ausbau der Ortsstraßen mit Asphaltierung. Der Auftrag ging für 196000 Euro an die Firma Werner aus Sulzbach-Rosenberg. Dazu kommen noch rund 16000 Euro für die Straßenbeleuchtung. Dafür müssen die Anlieger 80 Prozent berappen, während 20 Prozent die Gemeinde bezahlen muss. Allerdings ist die Summe für die Gemeinde Ensdorf wesentlich höher, denn sie ist mit Gemeindegrundstücken auch „wesentlicher Anlieger“ und somit daran beteiligt.

Baubeginn war am 23. März. Bis zum 30. Juli soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein, damit die Hirschwalder Bürger und ihre Besucher endlich staubfrei und auf guten Wegen ihre Häuser erreichen können. Wann allerdings dies auch direkt von Ensdorf aus über die bisherige staubige und mit vielen Schlaglöchern „bestückte“ Schotterstraße möglich sein wird, steht noch in den Sternen. Die Gemeinde hat dies in ihrem Investitionsprogramm für die Jahre „nach 2012“ vorgesehen.