Nachbesprechung zum Ferienprogramm

| Hans Babl | Mittelbayerische Zeitung

Das Organisationsteam des Ensdorfer Ferienprogramms 2016 mit Jugendbeauftragtem Werner Scharl und Hans Ram hatte zu einer Nachbesprechung ins DJK-Sportheim eingeladen. Mit einem „herzlichen Vergelt’s Gott allen für Euer Engagement“, begrüßte Scharl die Vertreter der beteiligten Vereine, Gruppierungen und Privatpersonen. Zum Dank und als Anerkennung spendierte die Gemeinde eine kleine Brotzeit.

Scharl freute sich über die „vielen Berichte in der Presse“ vom „sehr abwechslungsreichen Ensdorfer Ferienprogramms mit 27 gelungenen und interessanten Veranstaltungen“ und dankte allen, die sich für das Ferienprogramm 2016 engagiert haben. „Die Kinder und Jugendlichen konnten sehr viel erleben und erkunden in Natur, Kultur, handwerkliche und sportliche Fähigkeiten erwerben. Wir wollten mit dem Programm soziale Kontakte fördern und den Kindern die Möglichkeit geben, in den Ferien Gemeinschaft zu genießen“, erklärte er. „Dies ist uns durch das Engagement Vieler wieder wunderbar gelungen“, stellte Organisator Hans Ram fest. Besonders hervorzuheben seien die vielen Aktivitäten, welche das Kloster Ensdorf mit der Umweltstation und dem Offenen Treff angeboten habe.

Insgesamt stellten die beteiligten Vereine und Organisationen, aber auch die Privatpersonen fest, dass das Programm „sehr gut angenommen“ worden ist. Und es allen viel Spaß gemacht hat, auch den Veranstaltern. Zum Teil hätte man einzelne Punkte zweimal anbieten können, so groß war die Nachfrage. Allerdings mussten auch zwei Programmpunkte wegen mangelndem Zuspruch ausfallen. Insgesamt haben aber rekordverdächtig 438 Kinder und Jugendliche am Ferienprogramm 2016 teilgenommen. Gott sei Dank hat es keine Unfälle gegeben.  

„Ich hoffe, Ihr seid auch nächstes Jahr wieder bei der Stange!“ wünschen sich Jugendbeauftragter Werner Scharl und Organisator Hans Ram und betonten: „Versicherung ist wichtig!“ So wurde der Gemeinde dafür gedankt, dass diese die Kosten für die Absicherung sowohl der Veranstalter als auch der Kinder übernommen hat. Außerdem die Kosten für den Druck der Flyer. Viele Programmpunkte werden auch im kommenden Jahr wieder auf dem Ferienprogramm stehen. Dazu natürlich auch neue Aktivitäten.

Über das Ferienprogramm können Vereine auch ihre Kinder- und Jugendarbeit aufbauen, erklärten verschiedene Vorsitzende und Jugendwarte. „Es ist schön, wenn die Vereine eingebunden sind und die Kinder so das Vereinsleben kennenlernen“, erklärte Jugendbeauftragter Scharl.

Auch Bürgermeister Markus Dollacker dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. Das Ferienprogramm bezeichnete er als „tolle Sache, die über die Gemeindegrenzen hinweg angenommen“ werde. „Macht weiter und alle wieder mit!“ forderte er auf. 

Hans Ram organisiert seit 2008 das Ensdorfer Ferienprogramm. Zunächst hatte es nur drei Punkte umfasst. Dann hat er es immer weiter ausgebaut. So wurde u.a. schon ein Erste-Hilfe-Kurs für Kinder angeboten, wurde geschmiedet und geschweißt. „Es ist wichtig, dass wir ein breites Programm in der Gemeinde haben, damit wir unseren Kindern zeigen können, dass das Leben in der Gemeinde spannend und interessant ist. Zum Glück haben wir viele Erwachsene, die etwas ganz speziell besonders können. „Es ist ideal für Kinder, hier in der Gemeinde Ensdorf zu leben!“     

„Die Vereine der Gemeinde bieten reiche und vielfältige Jugendarbeit an, Das zeigen sie auch beim Ferienprogramm mit Schnupperveranstaltungen. Auch das Kloster nutzt das Ferienprogramm, um ihr Programm  den Kindern und Jugendlichen vorzustellen. Der Naturpark Hirschwald bot wieder interessante Veranstaltungen, um den Hirschwald, dessen Erlebniswelt und die Natur Kindern und Jugendlichen nahezubringen“, stellte Jugendbeauftragter Scharl fest. Sein Dank galt allen Veranstaltern für die einzelnen Programmpunkte. „Denn ohne das Engagement der Mitwirkenden wäre ein Ferienprogramm in diesem Ausmaß nicht möglich.“ Die Initiatoren und Organisatoren sind sich einig: „Auch 2017 wird wieder ein abwechslungsreiches und interessantes Ferienprogramm aufgelegt. Wir würden uns freuen, wenn Leute mit guten Ideen dafür aus uns zukommen!“