SPD vom Planetarium hellauf begeistert

| Hans Ram / Hubert Söllner |

„Mir war es immer wichtig, den zweiten und dritten Bürgermeister und die Fraktionssprecher mit in die Planungen einzubeziehen“, erläuterte Ursensollens Bürgermeister Franz Mädler den Entstehungsprozess des Planetariums bei einem Besuch der Ensdorfer SPD.

Bürgermeisterkandidat Hans Ram (SPD) gratulierte dem „Macher Mädler“ zur Transparenz im Ursensollener Gemeinderat: „Dein Miteinbeziehen aller Gemeinderäte und das frühe Bereitstellen aller notwendigen Informationen gab letztendlich den Ausschlag für den Erfolg dieses wegweisenden Projekts Planetarium im Naturpark Hirschwald“. Der Ursensollener Bürgermeister erläuterte die Entstehungsgeschichte von der Verlagerung der Amberger Sternwarte von Fuchsstein nach Ursensollen.

Anschließend die Überlegung, mit einer Gipskuppel den Sternenhimmel zu simulieren. Bis zum Entschluss, diese Halbkugel mit einer amerikanischen Firma in der derzeit modernsten Ausführung zu installieren. Am Ende habe man sich entschlossen, auf die Darstellung in 3D-Projektion nicht zu verzichten. „Diese Sternwarte symbolisiert auch auf einzigartige Weise die technische Brillanz der Oberpfalz.

Ich würde mir von uns Oberpfälzern oft mehr Stolz auf unsere Leistungen und Produkte wünschen“, brachte es Michael Rischke, Landratskandidat der Sozialdemokraten, auf den Punkt.

In der anschließenden Diskussion merkte der Ensdorfer SPD Bürgermeisterbewerber an, dass in Zukunft der Vorsitz im Naturpark Hirschwald turnusmäßig wechseln sollte,damit dieses einmalige Projekt schneller eine Herzensangelegenheit aller Naturpark-Bürgermeister werde. Die Sprache kam auch auf das geplante Naturpark-Zentrum. Dies müsse nach Rams Überzeugung „unbedingt in Ensdorf eingerichtet werden“. Er betonte: „Wir haben im Kloster Ensdorf im Jahr über 11000 Übernachtungen. Diese Jugendlichen und Erwachsenen können wir mit unseren Naturerfahrungsthemen sicher ansprechen“.