Ferienprogramm „Mei, is des schee dahoam“

| Mittelbayerische Zeitung

„Mei, is des schee dahoam“ – Erholung und Abwechslung vom Schulalltag finden unsere Kinder und Jugendlichen in den Sommerferien nicht nur am Meer, sondern auch direkt vor der Haustüre!

In den Gemeinden Rieden und Ensdorf ist richtig was geboten: Die örtlichen Gewässer können mit Kanus, Schlauchbooten und Stand up Paddeling erobert werden, wir kommen der Natur auf die Spur und es wird Leckeres gekocht. Es gibt neue Sportarten zum Ausprobieren oder man kann sich bei kreativen Angeboten, beispielsweise beim Action Painting oder Schnitzen, verausgaben. Nicht zu vergessen sind die Zeltlager, bei denen echte Abenteuer auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer warten. Fit für den Alltag wird der Nachwuchs durch einen Erste Hilfe Kurs für Junioren. Viele neue Programmpunkte und natürlich Altbewährtes finden die jungen Gemeindemitglieder in ihrem bunten Ferienprogramm. Bei insgesamt 42 Aktionen ist für jeden was dabei und es bleibt keine Zeit für Langeweile. Also warum in die Ferne schweifen, wenn es daheim so viel zu erleben gibt?

Am Ende des Programms finden Eltern jetzt auch Tipps und Hinweise zu finanziellen Unterstützungen, weiteren Angeboten in der Region, Datenschutz und Haftpflichtversicherung. Außerdem stellen sich die Jugendbeauftragten und die Gemeindejugendpflegerin kindgerecht vor.

Doch nicht nur die Angebote und das Heft präsentieren sich in diesem Jahr besonders bunt, sondern es gibt noch eine weitere Neuheit: Die Gemeinden Ensdorf und Rieden freuen sich 2019 zum ersten Mal das Ferienprogramm in interkommunaler Kooperation auszutragen. Das gelang durch das Engagement der Bürgermeister Markus Dollacker (Ensdorf) und Erwin Geitner (Rieden) und der Jugendbeauftragten Werner Scharl und Jürgen Färber in Zusammenarbeit mit Helena Schubert, der Gemeindlichen Jugendpflegerin.

Ganz unter dem Motto der Zusammenarbeit „Gemeinsam ist das Leben bunter!“ ist Helena Schubert überzeugt: „Davon profitieren alle Beteiligten! Die Auswahl für Kinder und Jugendlichen ist größer, für die Eltern wird das Angebot in der Region übersichtlicher und natürlich sind auch mehr Betreuungszeiten sinnvoll abgedeckt. Die Veranstalter und Gemeinden erhalten dadurch die Chance sich und ihr Angebot auf einer größeren Plattform zu präsentieren und den Nachwuchs heranzuführen“. Die Kinder und Jugendlichen der beiden Gemeinden besuchen zusammen die Grund- und Mittelschule, da wollen die Klassenkameradinnen und -kammeraden natürlich auch in die Ferien gemeinsam Zeit verbringen.

Bei der Zusammenführung wurde darauf geachtet, dass sich die Angebote gegenseitige ergänzen, um gemeinsame Ressourcen und Synergieeffekte auszuschöpfen. Die Organisatoren sind sich dessen bewusst, dass das Ferienprogramm ein wichtiges Aushängeschild für die Gemeinden ist. Es trägt wesentlich dazu bei, dass sich junge Menschen und Familien in ihrer Heimat wohlfühlen und angesprochen werden. Das ist vielen Privatpersonen, Firmen, Organisationen und Vereinen zu verdanken, die sich Gedanken machen und Zeit nehmen, damit den jungen Gemeindemitgliedern etwas geboten wird.

Das Heft selbst ist kaum zu übersehen und liegt ab Montag, 15. Juli, in allen Verkaufsstellen in Ensdorf und Rieden wie Bäckereien, Dorfläden sowie Banken und Gemeinden aus. Zudem verteilt Helena Schubert die Programme am Montag persönlich an den Schulen und Kindergärten. Online ist es auf der jeweiligen Homepage der Gemeinden abrufbar.