„Wie man einen Dino besiegt“

| Hans Babl | Mittelbayerische Zeitung

Kinderlachen konnte man aus den Fenstern des Fürstensaals über den Klosterhof hören. Vorlesen war im Rahmen des Ferienprogramms mit dem Büchereiteam angesagt und Sonja Ram hatte die Geschichte „Wie man einen Dino besiegt“ von Hans Wilhelm für die vier- bis achtjährigen Kinder ausge-sucht.

Ganz fasziniert lauschten die elf Mädchen und zwei Buben der Geschichte, hingen ihr quasi an den Lippen, denn spannend war die Geschichte von dem kleinen Bronto, der in den großen Wäldern eines von vielen Dinosaurierkindern war. Er hatte zwar viele kleine Freunde, aber auch einen Feind: Rex, den Schrecklichen! Doch kleine Dinosaurier haben manchmal mehr im Kopf als Große, stellte sich heraus. Mit einem Butterbrot trickste der kleine Bronto den großen Rex aus. „Quatsch!“ sagte nämlich der Bronto zu Rex und lachte: „Bist du empfindlich? Das ist doch bloß ein Butterbrot. Ich esse mein Butterbrot immer mit einer doppelten Portion Pfeffer, einem Haufen Zwiebeln, Senf und extra scharfen Peperoni.“ Da spie der große Rex Feuer und verkroch sich heulend.

Sonja Ram zeigte den Kindern dazu Bilder und ließ sich die Geschichte von ihnen nacherzählen. „Malt euer Lieblingsbild dazu mit Zuckerkreiden“, forderte Sonja Ram dann die Kinder auf, welche diese dann auch erklärten. Die Kids erkannten schnell: Wenn man auf sich selber hört, kann man auch als ganz Kleiner einen riesengroßen starken Kerl besiegen! Und der sechsjährige Moritz stellte fest: „Der Kopf ist entscheidend, nicht die Kraft!“ 

Anschließend schmökerten die Kinder in der Pfarr- und Gemeindebücherei, durften sich kostenlos Bücher ausleihen.