Kirchensanierung schreitet voran

| Hans Babl | Mittelbayerische Zeitung

„Ich weiß, wir haben uns mittlerweile sehr an die Eggenbergkirche gewöhnt“, erklärt Pfarrer Pater Hermann Sturm. „Bevor aber der strenge oder auch milde Winter kommt, ziehen wir ab dem 1. Advent (29. November) in die Pfarrkirche St. Jakobus um. Diese ist zwar wegen der Sanierungsarbeiten noch „verkürzt“. Doch die Gerüste sind mit weißen Tüchern verkleidet, der vordere Teil durch eine Holzwand mit dem Altarbild als riesigem Poster versehen.“

Pfarrer Pater Sturm hofft, dass dieses Provisorium langsam angenommen wird. Sicherlich müsse man etwas umdenken, doch für den Winter sei es als Kompromiss sicherlich eine Lösung. Im Frühjahr dann beginnen ja die Restaurierungsarbeiten an den Altären und den berühmten Fresken von Cosmas Damian Asam. Inzwischen sind die Kirchenmaler mit der Erneuerung der farblichen Gestaltung der Raumschale beschäftigt.

Als Kompromiss für die Gottesdienst im Winter gilt: Die Frühmesse am Sonntag und und die Gottesdienste am Montag, Mittwoch und Freitag finden weiter im Pfarrsaal statt. Der Gottesdienst am Sonntag um 9.30 Uhr aber in der Pfarrkirche St. Jakobus, wo auch die feierlichen Weihnachtsgottesdienste stattfinden werden. Ausnahme: die Kindermette am Nachmittag des 24. Dezember soll in der Mehrzweckhalle des Hauses der Begegnung des Klosters Ensdorf gefeiert werden.