Jahreshauptversammlung beim Krieger- und Reservistenverein

| Hans Babl | Mittelbayerische Zeitung

Der 1912 gegründete Krieger- und Reservistenverein Ensdorf hat nach einem Austritt und zwei Todesfällen 75 Mitglieder, wovon noch vier Teilnehmer des Zweiten Weltkrieges sind.

Zunächst begrüßte 1. Vorsitzender Erich Brem am Sonntag zur Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Dietz Mitglieder, Ehrenvorsitzenden Adolf Scharl, Ehrenmitglied Altbürgermeister Georg Dirmeier, 1. Bürgermeister Markus Dollacker und 2. Bürgermeister Karl Roppert. Anschließend gedachte die Versammlung der verstorbenen Mitglieder Heinrich Eichenseer sen. Und Peter Müller in einer Gedenkminute.

Brem dankte seiner Vorstandschaft, besonders Vereinswirt Herbert Dietz und allen Helfern beim Gemeindefest, dabei besonders der Familie Wein und Heiner Hammer, den Sponsoren des Vereins sowie Josef Hammer, der neuerdings an den Gräbern und beim Volkstrauertag Ehrensalut schießt, den Ehrenwachen und der Fahnenabordnung  für ihren Einsatz so  am Volkstrauertag und allen, die sich für die Sammlung zugunsten des Volksbundes  Deutsche Kriegsgräberfürsorge an Allerheiligen in Ensdorf, Thanheim und Wolfsbach zur Verfügung gestellt haben. Diese erbrachte heuer 801,90 Euro, in den vergangenen zehn Jahren konnte der verein insgesamt 7676,17 Euro an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge überweisen. Gedankt wurde auch den Helfern beim Gemeindefests, für die ein Helferessen stattgefunden hat. Er erinnerte ferner an die Teilnahme an der Fronleichnamsprozession sowie den Gründungsfesten der Wanderfreunde Ensdorf (40 Jahre) und der Edelweißschützen Wolfsbach (60 Jahre). Brems Dank galt auch dem Obst- und Gartenbauverein mit ihrer Vorsitzenden Renate Kastl für die ehrenamtliche Pflege des Ensdorfer Kriegerdenkmals. Brem verwies auf die kommende Weihnachtsfeier am Sonntag, 7. Dezember, um 15 Uhr im Vereinslokal Gasthaus Dietz.

Schriftführer Erich Henle berichtete von vier Vorstandssitzungen und einem ereignisreichen Jahr. Gratuliert wurde mit Präsenten zum 70. Geburtstag Josef Koller, zum 90. Ehrenmitglied Peter Hammer und zum 95. Geburtstag Bernhard Teich. Kassier Georg Hiltner, seit 25 Jahren im Amt, erwähnte die 300-Euro-Spende für die Judosparte der DJK und berichtete über die „gesunde Finanzlage“ des Vereins. Die Kassenprüfer Josef Koller und Isidor Rost bestätigten ihm „einwandfreie Kassenführung“. Einstimmig wurde die Vorstandschaft entlastet.

Reservistensprecher Heinrich Hammer ließ das Vereinsjahr Revue passieren: Ehrenwachen beim Volkstrauertag in Ensdorf, Wolfsbach und Thanheim, Weihnachtsfeier, Teilnahme an der Fronleichnamsprozession in Ensdorf, dem Gemeindefest in Ensdorf, und den Gründungsfesten von Edelweißschützen Wolfsbach und den Wanderfreunden Ensdorf, Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge an Allerheiligen. „Falls es im kommenden Jahr ein 11. Gemeindefest gibt, wird sich der Krieger- und Reservistenverein selbstverständlich wieder beteiligen“, versprach Vorsitzender Brem. „Für 2015 ist wieder ein Vergleichsschießen mit dem Opel-Club vorgesehen“, berichtete Reservistensprecher Hammer. Außerdem eine Zweitagesfahrt in die Wachau oder eine Weinfahrt ins Württembergische Ende Juni/Mitte Juli. Daum kümmert sich Reservistenkamerad Beisitzer Joachim Hantke. Das Ensdorfer Kriegerdenkmal soll durch einen Gedenkstein ergänzt werden. Er wird die Inschrift tragen; „Wenn du an dieser Stätte hier, so schenk ein Vaterunser mir. Denk an mein Grab im stillen Wald am Wegesrand!“

Bürgermeister Markus Dollacker dankte dem Verein für seinen Einsatz und führte die turnusmäßig anstehenden Neuwahlen sehr zügig durch.

Einstimmig wurde die Vorstandschaft des Krieger- und Reservistenverein Ensdorf bis einschließlich 2017 gewählt. 1. Vorsitzender: Erich Brem, 2. Vorsitzender: Josef Wein, Schriftführer: Erich Henle, Kassier: Werner Scharl (Geog Hiltner kandidierte nach 25 Jahren nicht mehr), 1. Reservistensprecher: Heiner Hammer, 2. Reservistensprecher: Manfred Seitz, Beisitzer: Joachim Hantke, Kassenprüfer: Josef Koller und Markus Krause (Isidor Rost kandidierte nicht mehr).