Bekanntmachung zum Wasserrecht - Teilverrohrung des Espangrabens mit Landschaftspflegerischem Begleitplan

Teilverrohrung des Espangrabens vom Einlaufbauwerk R002 bis zum Bergeinlauf und Errichtung eines Rückhaltebeckens RRB3 zur Drosselung der Einleitung in die Vils und Einleiten von Waser aus dem RRB3 in die Vils durch die Gemeinde Ensdorf

Die Gemeinde Ensdorf beabsichtigt im Zuge der abwassertechnischen Sanierung des Ortsteils am Steinbruch den Espangraben teilweise zu verrohren und ein Rückhaltebecken zu errichten. Der Espangraben soll auf ca. 550 m Länge verrohrt werden um häufiger auftretende Abflussergebnisse einem neu zu errichtendem Rückhaltebecken zuführen zu können, bevor der Graben in die Vils mündet. Deshalb ist für dieses Vorhaben eine wasserrechtliche Planfeststellung nach § 68 Abs. 1 WHG erforderlich.

Eine detaillierte Beschreibung des Vorhabens und der betroffenen Flächen ergibt sich aus den eingereichten Planunterlagen, die dieser Auslegung beiliegen.

  1. Das Vorhaben und die Auslegung des Plans werden mit folgenden Hinweisen gemäß Art. 73 Abs. 5 des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes bekanntgemacht:
  2. Die Pläne, aus denen sich Art und Umfang des Vorhabens ergeben, liegen in der Zeit vom 15. Mai 2017 bis zum 16. Juni 2017 im Rathaus Ensdorf, während der Dienststunden, zur Einsicht aus.
  3. Zusätzlich wird das Vorhaben auch im Internet bekanntgemacht. Die Bekanntmachung und die dazugehörigen Planunterlagen sind auf der Internetseite der Gemeinde Ensdorf unter folgender Internetadresse www.ensdorf.de einzusehen.
  4. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift beim Landratsamt Amberg-Sulzbach oder bei der Gemeinde Ensdorf Einwendungen gegen den Plan erheben.
  5. Mit Ablauf der Einwendungsfrist sind alle Einwendungen abgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen.
  6. Rechtzeitig erhobene Einwendungen werden nach Ablauf der Einwendungsfrist erörtert. Bei Ausbleiben eines Beteiligten bei dem Erörterungstermin kann auch ohne ihn verhandelt werden.
  7. Wenn mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen vorzunehmen sind,
    a) können die Personen, die Einwendungen erhoben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden,
    b) kann die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.

Ensdorf, 28.04.2017

Markus Dollacker
1. Bürgermeister