Verabschiedung von Hildegard Baker - 26 Jahre im Dienst der Gemeinde

  |  Hans Babl |   Ensdorf.de, Mittelbayerische Zeitung, Gemeinde

26 Jahre war Hildegard Baker, geborene Strobl, bei der Gemeinde Ensdorf beschäftigt. Zur Verabschiedung und zum Dank für geleistete Arbeit überreichte ihr 1. Bürgermeister Markus Dollacker im Gasthaus Weißbacher als „Abschied der Rathaus-Mutter“ Blumen und eine „Auszahlungsanordnung für die Urlaubskasse“. In den Ruhestand geht Hildegard Baker eigentlich erst im Oktober, aber bis dahin hat sie noch Urlaub.

Am 15. Juni 1993 trat Hildegard Baker – zunächst befristet auf drei Jahre als Vertretung ihren Dienst in der Gemeinde Ensdorf an. Zum 7.12. 1994 wurde das Arbeitsverhältnis unbefristet. Ab 1. April 2016 arbeitete sie aus gesundheitlichen Gründen nur mehr in Teilzeit. Drei Bürgermeister hat Hildegard Baker „fertig gemacht“: Bis Mai 1996 Georg Dirmeier, bis Mai 2008 Karl Roppert und schon seit über zehn Jahren Markus Dollacker. Zum 1. Januar 1994 wurde sie zur stellvertretenden Kassenverwalterin bestellt. Und schon seit 16. Juni 1993 hat sie bis heute die komplette Buchhaltung mit der Erstellung der Solllisten übernommen – also Buchen, buchtechnische Zuarbeiten, Überweisungen, Anordnungen, Erstellung der Kassenreste, sonstige Arbeiten der Kasse, immerwährende Unterstützung des Kämmerers und noch vieles mehr. Von Juli 1993 bis Ende 2014 war sie zudem Vertretung in der allgemeinen Verwaltung der Gemeinde Ensdorf.

Gefragt, was sie denn nun noch machen werde, erklärte Hildegard Baker lapidar: „Ich arbeite auf meine Rente hin und mache erst noch mal ausgiebig Urlaub!“ Und sie ergänzte als Lob: „Ich bin gerne zur Gemeinde Ensdorf gegangen. Es war meine beste Arbeitsstelle insgesamt und es gefiel mir hier immer sehr!“

Zum Abschied hat sich Bürgermeister Markus Dollacker als Dichter betätigt: „Die Hilde will uns nun verlassen, um ihr Erspartes zu verprassen. Es lässt sich irgendwie vermuten, wenn jemand nicht mehr schaffen muss, dann ändert vieles sich zum Guten, denn mit dem Stress ist endlich Schluss“, dichtete er in Reimform. „Genieß die neuen Zeiten gesund und immer schön entspannt“ wünschte er. Und weiter: „Nun gibt es nur noch Hausarbeiten und Dinge, die Du selbst geplant. Dass du in Bewegung bleibst und noch dies und jenes treibst, ist uns allen völlig klar, weil es für dich ganz typisch war. Schon in deinem Arbeitsleben neue Ziele anzustreben. Dass du alles, was du planst weiterhin erreichen kannst: fit, gesund. Voll Lebensfreude wünscht dir die Kollegenmeute. Bleib unsere ‚wilde Hilde’ und zum Ehemann David sei stets milde.“

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