Helena Schubert unterstützt die Jugendarbeit in der Gemeinde

  |  Hans Babl |   Ensdorf.de, Mittelbayerische Zeitung

Herzlich willkommen hieß Bürgermeister Markus Dollacker im Rathaus die Gemeindejugendpflegerin Helena Schubert zur „professionellen Unterstützung“ der Jugendarbeit in der Gemeinde, deren Dienstsitz auch Ensdorf ist. „Ich hoffe, Sie kommen mit unseren Jugendlichen gut zurecht“, erklärte er zuversichtlich.

„Es geht um die Unterstützung der gut strukturierten ehrenamtlichen Jugendarbeit in Ensdorf“, betonte Klosterdirektor Pater Christian Liebenstein. In Koordination. Viele gute Kooperationspartner in der Jugendarbeit wie DJK, Pfadfinder, Offener Treff, Freiwillige Feuerwehren, Schützengesellschaft Edelweiß Wolfsbach usw. gibt es in der Gemeinde Ensdorf. Diese wird nun die Gemeindejugendpflegerin Helena Schubert in ihrer Arbeit unterstützen. „Die jetzt beginnende Phase der Konzeptentwicklung wird für alle gewinnbringend sein“. Ist Direktor Pater Christian Liebenstein überzeugt. Entwickelt werden Angeboten, die für alle interessant sind.

„In der Gemeinde Ensdorf wird durch die Bank gute Jugendarbeit mit vielen Angeboten geleistet“, lobte der Jugendbeauftragte der Gemeinde Ensdorf, Werner Scharl. „Jugend ist unsere Zukunft!“ Er erinnerte auf die gute Zusammenarbeit von Vereinen, Firmen und Privatpersonen beim seit elf Jahren alljährlichen Ferienprogramm im Sommer mit bis zu 30 Veranstaltungen.

Die Gemeindejugendpflegerin Helena Schubert ist zunächst für 29 Stunden wöchentlich in interkommunaler Zusammenarbeit angestellt. Wie der Name sagt allerdings nicht nur für und in Ensdorf. Davon 20 Stunden für die Gemeinde Kümmersbruck, fünf für den Markt Rieden und vier für die Gemeinde Ensdorf. „Eine eigene Stelle und Person könnte sich die Gemeinde Ensdorf nicht leisten“, so Bürgermeister Markus Dollacker. Helena Schubert wird Aktionen und Veranstaltungen etc. entwickeln und anbieten, die allen Gemeinden und ihren Jugendlichen zu Gute kommen.

„Ich bin mit der Jugendarbeit in der evangelischen Jugend groß geworden“, erzählt Gemeindejugendpflegerin Helena Doris Schubert. Sie wurde 1994 in Fürth geboren, besuchte die Grundschule Kümmersbruck, machte 2012 am Dr.-Johanna-Deckert-Gymnasium in Amberg ihr Abitur, an der Uni Erlangen den Bachelor of Arts in Pädagogik und Soziologie sowie an der Uni Bamberg den Master of Arts in Erziehungs- und Bildungswissenschaften mit Schwerpunkt Soziale Arbeit. Seit 2008 ist sie ehrenamtlich bei der Evangelischen Jugend in der Paulanergemeinde in Amberg engagiert, plant und führt Gruppenstunden, Ferienfreizeiten, Konfirmandenwochenenden durch und betreut nachrückende Jugendleiter. Als ihre Stärken und Kompetenzen nennt sie Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit, Kreativität und ihre freundliche offene Art. Helena Schubert beherrscht Englisch fließend in Wort und Schrift.

Helena Schubert hat die Zertifikate bzw. Schulungen: „Prävention sexualisierter Gewalt in der Kinder- und Jugendarbeit“, „Umsetzung des Schutzauftrags bei Kinderwohlgefährdung nach § 8a SGB VIII, BKiSchG“ sowie den „Julica-Grundkurs“. Praktika absolvierte sie bei der Kommunalen Jugendarbeit Amberg-Sulzbach; der Erziehungs-, Jugend- und Familenberatungsstelle Amberg; bei Kolping-Jugendarbeit Amberg in den Bereichen Vormundschaft unbegeleiteter minderjähriger Flüchtlinge und Hilfen zur Erziehung; beim Sozialpsychiatrischen Zentrum in Amberg im Bereich des ambulanten Betreuen und Wohnen sowie am Jugendamt der Erzdiözese Bamberg im Referat Schülerseelsorge. Seit 2017 übte sie Honorartätigkeiten an der Berufsberatungsstelle Dynamo Bamberg, beim Jugendamt der Erzdiözese Bamberg und bei der Jugendbildungsstätte Burg Feuerstein in Ebermannstadt.

Bilder

Gemeindejugendpflegerin Helena Schubert (3.v.li.) wird im Ensdorfer Rathaus von Bürgermeister Markus Dollacker, Klosterdirektor Pater Christian Liebenstein und Jugendbeauftragtem Werner Scharl willkommen geheißen.