„Kein Theater ohne Vater“

  |  Hans Babl |   Ensdorf.de, Mittelbayerische Zeitung

Theaterfreunde aufgepasst: Am kommenden Samstag, 14. April, ist es um 19 Uhr wieder so weit: Mit der Komödie in zwei Akten von Bernd Spehling „Kein Theater ohne Vater“ starten die Ensdorfer Pfadfinder „St. Georg“ wieder einen Angriff auf die Lachmuskeln des Publikums.

Seit vielen Wochen probt die bewährte Laienspielgruppe mit viel Power unter der Regie von Herbert Scharl. Kurz zum Inhalt des Stücks: In einer chaotischen Wohngemeinschaft genießt Mark ein unbeschwertes Leben in der Stadt, in sicherer Entfernung von den Eltern. Diese nehmen an, dass er Jura studiert, um einmal die Rechtanwaltskanzlei der Familie zu übernehmen. Mark jedoch träumt von einer Schauspielerkarriere. Mit der dynamischen Bankangestellten Andrea, dem Lebenskünstler Ingo und dem sozial engagierten Mirko wohnt Mark unter einem Dach. Dazu kommt, dass seine Freunden Dani aus einer Schauspielerfamilie stammt. Eines Tages steht Marks Vater nach einer Ehekrise vor der Tür und will sich als Notfall einquartieren. Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf … Wie das Ganze weiter- und ausgeht wird aber erst bei den Aufführungen verraten, einem amüsanten Theaterabend steht nichts mehr im Weg.

Neben David Breitkopf als Schauspielstudent Mark Wieskötter stehen Jürgen Hahn als dessen Vater Anwalt Dr. Jonathan Wieskötter, Bettina Scharr als des Anwalts Frau Ingrid und Corina Rumpler als beider Tochter Lucy auf der Bühne. Tobias Rester mimt Lebenskünstler, Automechaniker und Musiker Ingo, Annika Braun Karin die Freundin Dani von Mark, Christoph Rester den Studenten der Sozialwissenschaft Mikro, Jochen Lehr den Hausmeister Sautrauter, Christina Hahn die Bankkauffrau Andrea und Laura Braun die Krankenkassenangestellte Sarah, welche auch Naturheilkunde praktiziert. Für die Maske ist wieder Margot Babl verantwortlich, Souffleuse ist Sieglinde Scharl.

Und auch heuer werden wie im Komödienstadl die Gäste auf Stühlen an Tischen sitzen. Die Premiere findet am kommenden Samstag, 14. April, im Theatersaal des Klosters Ensdorf um 19 Uhr statt. Weitere Aufführungen sind am Sonntag, 15. April, Freitag, 27. April, Samstag, 28. April, und Sonntag, 29. April, jeweils um 19 Uhr. Zudem gibt es  am 29. April eine Nachmittagsvorstellung mit Konzertbestuhlung um 14 Uhr.. Einlass ist jeweils eine Stunde vor Beginn.

Eintrittspreise:   Erwachsene  sechs Euro, Jugendliche bis 16 Jahre vier Euro. Kartenreservierung täglich ab 16 Uhr bei Herbert Scharl unter Telefon (01 51) 40 03 23 45.

Bilder

Recht turbulent geht es beim Lustspiel „Kein Theater ohne Vater“ zu, das am kommenden Samstag Premiere hat. Rechtsanwalt Dr. Jonathan Wieskötter (Mitte), Vater von Schauspielstudent Mark (links), mischt die chaotische Wohngemeinschaft so richtig auf. Rechts Marks Freundin Dani, im Hintergrund Regisseur Herbert Scharl mit Trompete.