Sommerfest der Caritas-Sozialstation

  |  Hans Babl |   Ensdorf.de, Mittelbayerische Zeitung

Bei idealem hochsommerlichem Wetter fand heuer unter den schattigen Kastanien des Klostervorhofes wieder das Sommerfest für die Patienten der Caritas-Sozialstation Ensdorf statt. Pflegedienstleitung und Schwestern hatten sich bei der Vorbereitung alle Mühe gegeben, viele leckere Kuchen und Torten gebacken, betreuten liebevoll die vielen Patienten aus dem weiten Gebiet des Unteren Vils- und Lauterachtales, die von ihnen und Angehörigen zum Fest gebracht worden waren.

Bei der gut besuchten Dankandacht in der Pfarrkirche St. Jakobus betonte der Vorsitzende der Caritas-Sozialstation, Pfarrer Pater Hermann Sturm, „Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens“, ein „Zeichen der Wertschätzung vor allem unter uns Menschen“. Der Dienst einer Sozialstation sei Dienst aus christlicher Gesinnung, der unseren Dank verdiene, denn wer diene, verdiene auch Dank.

Pflegedienstleiterin Christl Knorr wünschte allen „viel Spaß, gute Unterhaltung und einen schönen, abwechslungsreichen Nachmittag bei hochsommerlichen Temperaturen im idyllischen Klostergarten“. Caritas-Kreisgeschäftsführer Günther Koller begrüßte dazu u.a. den Vorsitzenden der Sozialstation Pfarrer Pater Hermann Sturm und seinen Stellvertreter Christian Wenkmann, den Vorsitzenden des Krankenpflegevereins Hohenkemnath Josef Huf, Ensdorfs Bürgermeister Markus Dollacker und Klosterdirektor Pater Christian Liebenstein, weitere Geistliche verschiedener Pfarreien, die Seniorenbeauftragten der Gemeinden sowie Personal und ehemalige Mitarbeiter. Besonders aber die vielen Patienten, die gekommen oder gebracht wurden. „Denn sie stehen heute im Mittelpunkt. Das ist ihr Fest! Ich glaube, wir könnten hier auch einen Biergarten einrichten“, meinte Koller humorvoll. Er lobte seine Mitarbeiter von der Caritas-Sozialstation Ensdorf für deren Engagement, den Patienten und deren Angehörigen für ihr Vertrauen. 

Sebastian Hofmann aus Ammerthal spielte fleißig auf seiner Quetschn auf. Gestärkt von leckeren Kuchen und Torten, Kaffee oder einem frischen Bier feierten die Patienten und Angehörigen einen unterhaltsamen und frohen Nachmittag, amüsierten sich prächtig.

„Sonnenstunden“ heißt die Betreuungsgruppe Demenz. Mit ihren Leiterinnen Anita Dobmeier und Traudl Fischer spielte sie auf ihren Klangbrettern, animierte alle zum Mitsingen vieler altbekannter Lieder, schunkelte, klatschte und zeigte, was sie alles sonst noch können. Der 92-jährige Peter Hammer aus Ensdorf erzählte von seinen Dialekt-Erfahrungen und sang zur Freude der Besucher „I bin a oarmer Waiserl-Bou“ und „Jetz’ bin i a alter Orgelmann“. Abschließend gab es Surbraten und Kartoffelsalat zur Stärkung vor dem Heimweg.

Alle Patienten freuten sich über den netten und unterhaltsamen Nachmittag und hoffen, dass sie beim nächsten Sommerfest der Caritas-Sozialstation Ensdorf wieder dabei sein können.

Bilder

Patienten und Angehörige der Caritas-Sozialstation Ensdorf wissen zu feiern.
Patienten und Angehörige der Caritas-Sozialstation Ensdorf wissen zu feiern.
Patienten und Angehörige der Caritas-Sozialstation Ensdorf wissen zu feiern.
Patienten und Angehörige der Caritas-Sozialstation Ensdorf wissen zu feiern.
Patienten und Angehörige der Caritas-Sozialstation Ensdorf wissen zu feiern.
Musikant Sebastian Hofmann aus Ammerthal spielte zünftig auf.
Musizieren auf Klangbrettern.
Musizieren auf Klangbrettern.
Anita Dobmeier (re) leitet die Betreuungsgruppe Demenz „Sonnenstunden“.
Patienten und Angehörige der Caritas-Sozialstation Ensdorf wissen zu feiern.
Die Betreuungsgruppe „Sonnenstunden“ Demenz zeigte, was sie „auf dem Kasten hat“
Die Betreuungsgruppe „Sonnenstunden“ Demenz zeigte, was sie „auf dem Kasten hat“