Ehepaar Schart feierte Goldene Hochzeit

  |  Hans Babl |   Ensdorf.de, Mittelbayerische Zeitung

Am Wochenende feierte das Ehepaar Anna und Anton Schart im Kreise der Familie, Verwandten, Freunde und Bekannten ihre Goldene Hochzeit, zu der auch Pfarrer Pater Hermann Sturm und für die Gemeinde Bürgermeister Markus Dollacker mit Präsenten gratulierten.

Anna Schart wurde am 29. Dezember 1938 in Thanheim als Tochter von Ana und Georg Schmid geboren und wuchs dort mit zwei Geschwistern auf, ging auch acht Jahre in Thanheim zur Schule. Als Tagelöhnerin in Ruiding und auf Gut Siegenthan verdiente sie Taschengeld. Anschließend arbeitete sie bei der Matthiaszeche und im Staatsforst, bevor sie 1960 im Bürgerspital Schwandorf in der Altenpflege beschäftigt war. 1963 heiratete sie Anton Schart, der am 22. Mai 1937 als Sohn von Barbara und Johann Schart in Irlbach geboren ist und dort mit acht Geschwistern aufwuchs in Haselbach die Schule besuchte. Nach drei Jahren Zimmererlehre wechselte er zur Firma Gebrüder Donhauser Hoch- und Tiefbau, der er 43 Jahre bis zu seiner Verrentung treu blieb.

Gut erinnert sich Anna Schart noch an die Hirschkuh Alma, die sie zwei Jahr lang auf ihrem täglichen Weg mit dem Radl nach Siegenthan und wieder zurück nach Thanheim gefolgt war. Nach wie vor sind Blumen ihre große Freude. Anton Schart betrieb nach der Hochzeit zusammen mit seiner Gattin noch nebenbei eine 30 Tagwerk große Landwirtschaft bis er sie 1994 an Sohn Peter übergab.

Kennen gelernt hat sich das Jubelpaar auf dem Tanzboden. Aus der Ehe gingen zwei Töchter und drei Söhne hervor. Große Freude bereiten dem Goldenen Ehepaar darüber hinaus sieben Enkel und Urenkelin Ida. Mit Freude wandert das Jubelpaar bei den Wanderfreunden Ensdorf und Umgebung. Seit genau 25 Jahren trägt Anna Schart täglich um 5 Uhr bei Wind und Wetter die „Mittelbayerische Zeitung“ aus, wobei ihr Mann sie seit er in Rente ist, unterstützt.

Bilder

Das Jubelpaar Anton und Anna Schart mit der fünfjährigen Urkenkelin Ida und dem achtjährigen Daniel sowie Bürgermeister Markus Dollacker (li.) und Pfarrer Pater Hermann Sturm (re.)