Auch ein Happy End ist ein Ende

  |  Hans Babl |   Ensdorf.de, Mittelbayerische Zeitung

Fast 25 Jahre war Margarete Krause Altenpflegehilfskraft, zunächst im Bürgerspital Amberg, dann seit Mai 1993 im Landkreis Seniorenheim Ensdorf, das 1996 dann das BRK übernahm. Nun wurde sie in die wohl verdiente Altersteilzeit verabschiedet.

Aus Polen stamme der Satz „auch ein Happy End ist ein Ende“, meinte Heimleiterin Lydia Brandl. „Nach erfolgreichen 17 Jahren im BRK-Seniorenheim Ensdorf gehst du, liebe Margret, nun in deine wohl verdienste Altersteilzeit. Endlich Ruhe! Damit meine ich nicht die ruhe vor dir, sondern deinen Ruhestand, den du jetzt mit deiner Familie genießen kannst, ohne einen Dienstplan einhalten zu müssen.“

„Anders als in der Vergangenheit ist es ja längst nicht mehr so, dass man sein Rentenalter strickend hinter dem Ofen verbringt. Von dem Lebensabschnitt, in dem man sich auf seine Gebrechen konzentrierte, ist der Ruhestand zu einem Lebensabschnitt geworden, den man häufiger als den gesammelten Urlaub seines Lebens bezeichnen kann“, gab die Heimleiterin der engagierten und bei Bewohnern wie Kollegen sehr beliebten Mitarbeiterin mit auf den Weg. „Du warst im ganzen Haus in der Pflege einsetzbar, flexibel und hast dich selbst als ‚Springerin’ bewährt“ lobte sie.

Ihr Stationsteam verabschiedete Margret Krause mit einem Fotobuch über ihre fast 25-jährige Tätigkeit als Altenpflegehilfskraft. „Viel Freude mit Deiner neugewonnen Zeit“, wünschten die Kollegen und Kolleginnen, danken für all die Jahre, die sie ihnen zur Seite gestanden hat und versprachen: „Wir werden Dich alle sehr vermissen.“

Stellvertretende BRK-Kreisgeschäftsführerin Sabine Bogner bedankte sich bei Margarete Krause für ihren unermüdlichen Einsatz mit einem bunten Blumenstrauß und wünschte alles Gute im Ruhestand.

Bilder

Margarete Krause (Mitte) wurde von der stellvertretenden BRK-Kreisgeschäftsführerin Sabine Bogner (li.) und der Ensdorfer Heimleiterin Lydia Brandl (re.) in den Ruhestand verabschiedet.