Volanda Voy begeisterte Publikum

  |  Hans Babl |   Ensdorf.de, Mittelbayerische Zeitung

Wer war nicht von „saitenrauschenden Reise durch Spanien“ im Theatersaal des Klosters Ensdorfs? Wohl nur diejenigen, die nicht anwesend waren! Alle anderen waren im bis zum letzten Platz begeistert, ließen sich von den heißen Rhythmen von „Volando Voy“ mitreißen nicht nur in sonnige südliche Urlaubsregionen.

Das bis zum letzten Platz im Saal besetzte Publikum wartete, bis Hans Wax in die Gitarren-Saiten griff. Mit „Solea“ begeistere er sofort und riss alle mit. Anschließend bot die Gruppe  „VolandaVoy“ eine faszinierende „saitenrauschende Reise durch Spanien“. Die alle von den „Socken“ und bei Beifallsstürmen von den Stühlen riss.

Die Entstehung der Gruppe „VolandaVoy“ schreibt das Leben: Ein paar Regensburger Musiker fanden sich vor gut 15 Jahren zufällig in einem kleinen Lokal aus „purer Lust am Musizieren“, trafen sich immer öfter und ließen sich mit ihren Instrumenten zu einer „Session“ ein. Schon damals war das Publikum schnell begeistert, Im Herbst 2004 schließlich  wurde aus dem unverbindlichen Treffen die Formation „Volanda Voy“, dessen Kern zunächst das Duo „Carmen Alvarez“ (eine in Deutschland lebende spanische Sängerin) und Hans Wax (Gitarre) wurde. Seither ziehen sie die Zuhörer mit leidenschaftlichem Flamenco und Rumba-Rhythmen in den Bann- so auch in Ensdorf.  Zur Formation gehört  außerdem  der Gitarrist Martin Wax, der Bassist Hannes Wagner und der Percussionist Christian Reschke. Bei ihren Auftritten begeisterten die Musiker mit ihrem treibenden Gitarren, dem singenden Bass und einer einfühlsamen Percussion.

So beklatschte  das Publikum frenetisch die tradierten spanischen Stücke - zum Teil modern arrangiert – mit viel Beifall: „Tangos“, Männer le le le“, „LaTarara“, „Rumba Sali“, !Tangos de la sultana“, „El Carretero“, „La virgen“, „Rumba por Carmen“, „Verde“, Susanna“, „Tomasa“, „Maejuja Limon“ und  „Volando voy“. Carmen Avarez begeisterte nicht nur durch ihre rauchige Stimme sondern – natürlich – durch ihr spanisches Temperament.

Mit den Zugaben „Porom pom pom“, „Caramba“ und „Rosa Maria“ war das faszinierte Publikum  kaum  zufrieden zustellen.

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