Fleissige Helfer mit leckerem Apfelsaft belohnt

| Hans Babl |

Schwer schufteten dieser Tage die Kinder der Bären- und der Elefantengruppe des Kindergartens St. Jakob zusammen mit ihren Kindergärtnerinnen: Drei Bollerwagen mit rund drei Zentnern leuchtend roter Äpfel karrten sie zum Kloster, um zuzuschauen wie daraus frischer Apfelsaft wird.

Dort wartete schon Praktikantin Christine Bleicher und „Apfelsaftmeister“ Paul Lindner auf die lustige Schar. Zuerst halfen die Kleinen eifrig beim Abladen der Gartenfrüchte, dann beim Waschen der Äpfel und schließlich beim Einschaufeln in den Trichter, wo die Äpfel zu Maische gehäckselt wurden. Natürlich probierten die fleißigen Helfer auch, ob die Maische auch noch so gut wie die Äpfel schmeckte. Interessiert schauten sie dann zu, wie Paul Lindner und Christine Bleicher die Maische in Formen gaben, mit Tüchern abdeckten und schichtweise in die Apfelpresse beförderten. Dass einer den wichtigen Schalter umlegen durfte, um die Presse in Gang zu setzen, wird dem Knirps wohl lange in Erinnerung bleiben! Fasziniert beobachteten Mädchen und Buben, wie der Saft heraus in einen Kanister lief.

„Ist das jetzt schon richtiger Apfelsaft?“ fragte der kleine Paul. Zum Beweis, dass dem so ist, durften die Kinder den frisch gepressten Apfelsaft auch gleich verkosten. „Mmh! Der frisch gepresste Apfelsaft schmeckt ja viel besser als der aus dem Supermarkt!“ stellte Ivonne fest. Auch den „Batz“ der ausgepressten Äpfel, der fast wie ein Apfelkuchen aussah, probierten sie. Schließlich konnten die Kindergartenkinder zum Dank für ihre Mühen 90 Liter frischen naturtrüben Apfelsaft in den Bollerwägen in den Kindergarten transportieren, wo er ihnen sicherlich in der nächsten Zeit gut bei der Brotzeit schmecken wird. (Mittelbayerische Zeitung)